GESUND DENKEN

AUSGANGSSITUATION

gesunddenken.de unterstützt Gemeinden besonders im Krisenfall einer Krankenhausschließung, bei einem Hausarzt-Mangel oder wenn der Wunsch herangewachsen ist neue innovative Wege zu gehen, zum Beispiel der Gründung eines Gesundheitshauses oder weiterführende Module. Eine Vielzahl von Tendenzen, Einflüssen oder Gesetzgebungen führen dazu, dass sich das Gesundheitswesen in allen Facetten verändert, in den letzten Jahren so sehr wie nie zuvor. Und diese Veränderungen sind noch längst nicht abgeschlossen. 

Hier eine Auflistung der wichtigsten Einflussvariablen:

  • Der demografische Wandel; Menschen werden älter, aber zum Teil auch mit mehreren Krankheiten, meist mit chronischem Verlauf 

  • Eingeschränkte Mobilität älteren Menschen auf dem Land

  • Eine zunehmende Ambulantisierung verbunden mit einer radikalen Verkürzung der Verweildauern im Krankenhaus

  • Fachkräftemange in allen Bereichen der Medizin

  • Work Life Balance in der jüngeren Generation

  • Feminisierung in der Medizin verbunden mit anderen Arbeitszeitmodellen

  • Schließung von kleineren Krankenhäusern, besonders auf dem Lande

  • Gesellschaftlicher Wandel, vor allem im Hinblick auf:

    • Selbstbestimmtheit

    • Wohnortnaher Versorgung

    • Ambulante Pflege solange wie möglich

 

Was bedeutet das nun für Sie als Entscheidungsträger für Ihre Gemeinde und was genau können wir für Sie tun?

Ganzheitlich und vor allem eine nachhaltig ausgerichtete Strategie sichert wohnortnah eine medizinische, therapeutische, pflegerische und mentale Gesundheitsversorgung. Dies gilt besonders für die Primärversorgung mit einem Hausärztlichen Fokus, als auch für Langzeitprogramme für pflegebedürftige und chronisch erkrankte Mitbürger. 

Unser Ansatz berücksichtigt insgesamt drei Stufen der Vollentwicklung zur lokalen Gesundheitsversorgung in der ländlichen Region oder in Stadträndern bzw. Vororten. Diese bauen auf einander auf und ergänzen sich. Dabei wird die Idee verfolgt, sich an dem tatsächlichen Bedarf zu orientieren, wirtschaftlich unabhängig zu agieren, Initiativen zu zulassen und Bewährtes mit Neuem zu verknüpfen.

  1. Hausarzt-Zentrum: Die Landarztpraxis neu gedacht

  2. Gesundheits-Zentrum: Interdisziplinäres wohnortnahes Gesundheitshaus

  3. Cottage Hospital: Landkrankenhaus als Alternative zur klassischen stationären Versorgung

 
 
 

LÖSUNGEN

MEDZINISCHE VERSORGUNGSZENTREN

Hausarzt-Zentrum: Die Landarztpraxis neu gedacht


SITUATION
Schon jetzt sind zahlreiche Praxen ohne Nachfolge und werden geschlossen. Zurückbleiben, vor allem im ländlichen Raum, unter- oder sogar unversorgte Gebiete. Interessanterweise steigen aber im gleichen Zeitraum die Anstellungen von Medizinern in größeren Praxen im deutlich zweistelligen Bereich. Ist die Zeit der Einzelpraxis vorbei?

GRÜNDUNG
Im Einzelfall gibt es sicherlich noch Gründe dafür, eine Einzelpraxis fortzuführen, die Tendenz ist aber klar das Hausarzt-Zentrum. Kommunen haben die Möglichkeit bestehende Versorgungslücken mit der Gründung eines kommunalen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) zu schließen. Dabei stossen sie auf viele unbekannte Faktoren und wirtschaftliche Hürden, so dass dieser Gedanke meist schnell wieder verworfen wird. Unser Ansatz basiert auf einem zweckgerichteten Zusammenwirken zwischen der Gebietskörperschaft und gesunddenken.de. Auf der einen Seite der kommunale Träger, auf der anderen Seite das erfahrene Management-Team, welches bereit ist Verantwortung und Risiken zu übernehmen.

TEAM
Das multiprofessionelle Team erhält durch attraktive Arbeitszeitmodelle und interessante Weiterbildungen besondere Arbeitsbedingungen in einem modernen Ambiente.

ANGEBOT
In einem ländlichen Hausarzt-Zentrum ist das patientenorientierte Zusammenwirken wichtig, deshalb sollen Allgemein-Medizinerinnen und Mediziner mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammenarbeiten. Neben der klassischen Schulmedizin können Ernährungs- und Sanfte Medizin sinnvolle komplementäre Ausrichtungen sein. Ergänzt kann es außerdem mit Kinderärzten oder anderen überwiegend „sprechenden Disziplinen“.

Telemedizinische Angebote wie Televideo-Sprechstunden, Videokonferenzne sowie das virtuelle Sprechzimmer sind ebenfalls wichtige Bestandteile der täglichen Arbeit.Erweitere Versorgungsprogramme für chronisch Erkrankte, ein Hausbesuch-Programm und die Integration sozialer Angebote der Gebietskörperschaft vervollständigen das Leistungsspektrum.




Cottage Hospital: Landkrankenhaus als Alternative zur klassischen stationären Versorgung


Kombiniert man vorhandene Leistungsbereiche aus den Sozialgesetzbüchern V und XI ergeben sich wirtschaftlich tragfähige stationäre Leistungsangebote für niedrigschwellige Patientenversorgungen.

Für kleine Krankenhäuser wird die Luft immer dünner. Budgetkürzungen durch die Nicht-Teilnahme an der Notfallversorgung, steuerliche Nachzahlungen wegen Honorarkräften und die Einhaltung von Personaluntergrenzen. Nicht jedes Krankenhaus wird damit fertig, kommen noch bauliche Notwendigkeiten dazu, ist kaum noch eine Chance da.

Aber es gibt Alternativen!

Ein Cottage Hospital ist eine eine größere Arztpraxis mit Betten, in der durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten, Leiden oder körperliche Schäden festgestellt und und geheilt oder gelindert werden. Geburtshilfe und Sterbebegleitung ergänzen das Angebot.




Gesundheits-Zentrum: Interdisziplinäres wohnortnahes Gesundheitshaus


SITUATION
Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen steigt überproportional, vor allem jetzt, wo die Baby-Boomer aus den 60er älter und damit kranker werden. Unterschiedliche Einflüsse und Tendenzen zeichnen den Weg einer Zentralisierung von sekundären Gesundheitsleistungen vor. Synergien ergeben sich dabei auf fast allen Ebenen.

GRÜNDUNG
Eine geschickte und dem Bedarf angepasste Zusammenstellung von Gesundheitsanbietern aus dem 1. und 2. Gesundheitsmarkt, die alle rechtlich und wirtschaftlich selbstständig arbeiten, erlaubt einen wirtschaftlichen Betrieb und sichert die Investition.

TEAM
Erst die Optimierung der Schnittstellen zwischen den Akteuren erlaubt starke Versorgungsketten und ermöglicht völlig neue Leistungsangebote, die die Attraktivität eines Gesundheits-Zentrums ausmachen.

ANGEBOT
Der Gesetzgeber und die Kassenärztlichen Vereinigungen lassen vielfältige Kooperationsformen zwischen ärztlichen Anbietern zu. Die Nutzung dieser Möglichkeiten kann unter Umständen nicht nur die Primärversorgung mit Allgemein-Medizinern stärken, sondern eventuell zusätzliche Sekundärmedizinische Angebote wie z.B. die Kardiologie einbinden. Differenzierte Angebote aus der Pflege und sinnvolle therapeutische Angebote vervollständigen den professionellen Teil. Richtig rund wird das Angebot dann noch mit Bürger-Initiativen in Form von Selbsthilfegruppen sowie ergänzende Angebote für Reha-Sport oder für Demenzerkrankte.





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